Vita

Ich werde in Heidelberg als dritter Sohn eines Musikers und einer Hausfrau die „fliessend altgriechisch spricht“ geboren. Ich bin 8, als ich das erste Mal auf der Bühne stehe. Zweimal im Jahr nehme ich an Aufführungen einer Theatergruppe teil, die Kindertheaterstücke aufführt. Ich bin fest davon überzeugt, für Hauptrollen bestimmt zu sein. Aber ich werde für zu klein befunden. Ich bin sehr verärgert.

Ich mache mein Abitur in Niedersachsen, im lebendigen Städtchen Stadthagen (Partybilder live aus Stadthagen). In Stadthagen gibt es so wenig zu tun, dass ich anfange, mit der Videokamera meines Vaters zu spielen und kurze Videos mit meinen Freunden drehe. Dort verliebe ich mich auch in die Arbeit von Regisseuren wie Chaplin, Kusturica und Terry Gilliam. Nach meinem Abitur arbeite ich sechs Monate als Requisiteur bei Circus Roncalli. Ich sehe Clowns wie Fumagalli und Jango Edwards bei der Arbeit über die Schulter.

Mit den Worten „Bonjour“, „Baguette“ und „Merci“ im Gepäck komme ich Anfang 2001 in Paris an. Nach Versuchen im Tanzbereich treffe ich den Akrobatiklehrer Lucio Nicolodi (Video der Familie Nicolodi beim Zirkus Knie im Jahr 1979) der mir eine solide Basis im Akrobatik-Training verschafft. Ich versuche mich daraufhin mit meinen frisch kreierten Comedy-Akrobatik Nummern auf den Pariser Bühnen.

Anfang 2003: Ich bin auf der Suche nach einem Agenten für meine Varieté-Nummer. Ich treffe durch Zufall auf einen Schauspielagenten und spreche vor für eine Rolle als Nazi-Offizier im neuen Film von Norman Jewison (The statement). Ich spiele letztendlich einen Mini-Part als deutscher Soldat.

Ich spiele dann mehrere kleine Fernsehrollen. Nebenher arbeite ich immer noch mit meinen Varieté-Nummern. Juni 2004: Ich bin mitten in den Dreharbeiten zu einem Kurzfilm, der sich später zu dem 2008 gedrehten Webfilm „parisk!“ entwickeln sollte, als ich erfahre, dass ich eine Rolle für den Film „La Maison de Nina“ bekommen habe. Es wird meine erste „richtige“ Rolle.

2006, nach einem letzten Vertrag als Comedy-Akrobat, bringe ich meine erste abendfüllende Show auf die Bühne: „Sascha“. 2007 ist das Jahr des Webfilms „parisk!“, den ich schreibe, produziere und in dem ich wieder die Rolle von „Sascha“ übernehme. Wir drehen im August 2007. Was ich in dem Moment noch nicht weiss, ist, dass ich zwei Jahre brauchen werde, um dieses Projekt zu Ende zu bringen. Im Sommer 2008 mache ich mich an das Drehbuch für einen Spielfilm, für das ich Anfang 2009 die Unterstützung der Stiftung „SACD-Beaumarchais“ bekomme.

Fortsetzung folgt…